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Einscheibensicherheitsglas (ESG)

 

► Broschüre "Ganzglasduschen"

 

► Broschüre "Rückseitig farbig lackierte Gläser"

 

 

ESG ist ein thermisch vorgespanntes, "gehärtetes" Glas, das durch gleichmäßige Verteilung von Druck- und Zugspannung eine wesentlich höhere Stabilität gegen stumpfen Stoß oder Schlag besitzt. Dadurch ist gewährleistet, dass diese Scheiben deutlich widerstandsfähiger gegenüber Normalglas sind. Bei Zerstörung einer Scheibe ist die Verletzungsgefahr durch die entstehenden sehr kleinen Bruchstücke (Krümel) gering. Durch die unterschiedlichen Spannungen im Glas ist eine nachträgliche Bearbeitung nicht möglich. ESG ist auch deutlich beständiger bei Temperaturschwankungen. Die Sicherheitsgläser können untereinander und mit den verschiedensten Isolierglasarten kombiniert werden. Es bestehen bei beiden Sicherheitsgläsern Möglichkeiten des Anschlusses an Alarmanlagen.

 

 

Anwendungen:

 

► Ganzglasinnentüren

 
► Ganzglastüranlagen mit Seitenteilen und Oberlichtern (als Pendel- oder Anschlagtür)


► Schiebetüren oder Raumteiler


► rahmenlose Ganzglasduschtüranlagen


► Geländer (ohne absturzsichernde Funktion)


► Sportstätten (Ballwurfsicherheit)

 

► Verglasungen im Heizkörperbereich

 

 

Hinweise

 

Hinweis zu ESG / TVG:

 

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Die Beurteilung der visuellen Qualität dieser Gläser erfolgt aus mindestens 3 m Entfernung und einer Betrachtungsweise von 90° zur Oberfläche. Fehler, die aus dieser
Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu ESG Chromspiegel:

 

Es handelt sich um einen Chromspiegel mit Spionspiegeleffekt. Voraussetzung für das Auftreten dieses Spionspiegeleffekts sind unterschiedliche Lichtverhältnisse zwischen zwei Räumen. Optimal ist dabei ein Verhältnis von 1:8. Konkret bedeutet dies, dass der Effekt am größten ist, wenn es in einem Raum achtmal dunkler als im angrenzenden Nebenraum ist. Wenn die Chrombeschichtung (etwas bräunlichere Ansicht) auf der Seite des helleren Raumes liegt, kann man dann aus dem dunkleren in den helleren Raum schauen, ohne selbst gesehen zu werden. Die starke Reflexion der Chrombeschichtung sorgt dafür, dass man im helleren Raum lediglich sein Spiegelbild sieht. Werden allerdings gleiche Lichtverhältnisse zwischen den Räumen geschaffen, ist eine Durchsicht von beiden Seiten gut möglich. Dies gilt es zu beachten.
(Lichtreflexion: ca. 58% (+/- 3%); Lichtdurchlässigkeit: ca. 3-4%)

Verstärkt bei ESG Chromspiegel kann es durch den typischen Herstellungsprozess zu ESG zu Verzerrungen im Reflexionsbild der Beschichtung kommen. Insbesondere bei der Verglasung von mehreren ESG Chromspiegel-Scheiben nebeneinander ist ein homogenes Erscheinungsbild nicht immer sicherzustellen. Kleine, der Toleranz entsprechende Beschichtungspunkte werden durch optische Interferenzen sichtbar hervorgehoben. Da es sich um eine Spezialbeschichtung handelt, liegen die Kriterien bzgl. Fehlstellen höher als bei beispielsweise Floatglas. Flecken, Punktfehler, Kratzer etc. sind, sofern sie nicht gehäuft auftreten, zulässig. Insbesondere bei einer Innenanwendung mit Durchsicht kann keine Fehlerfreiheit gewährleistet werden. Dies sind keine Reklamationsgründe.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu rückseitig farbig beschichtetem ESG:

 

Keramische Schmelzfarben sind undurchsichtig und kratzfest, aber nicht absolut lichtundurchlässig. Außerdem sind Nuancen von Farbabweichungen nicht auszuschließen, da sie u. a. durch das verwendete Basisglas (Substrat) und die keramischen Schmelzfarben verursacht werden. Es ist ebenfalls nicht auszuschließen, dass zwischen den abgegebenen Handfarbmustern und der daraus resultierenden Bestellung, bzw. Lieferung, aus produktionstechnischen Gründen, Farbunterschiede entstehen. Rückseitig farbig beschichtetes ESG sollte generell im undurchsichtigen Bereich, bzw. vor einem dunklen Hintergrund, eingesetzt werden, um eine regelmäßige und einheitliche Farbwahrnehmung in der visuellen Gesamtansicht zu erzielen und eventuelles partielles Durchscheinen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang empfehlen wir die Anbringung auf einer gleichmäßig gefärbten Trägerplatte. Sollte rückseitg farbig beschichtetes ESG allerdings im durchsichtigen Bereich, bzw. vor einem hellen Hintergrund, eingebaut werden, können Wolken- oder Streifenbildungen sowie ein sogenannter "Sternenhimmel" sichtbar werden. Diese Erscheinungsbilder stellen grundsätzlich keinen Reklamationsgrund dar. Direkt auf die Hinterseite (Farbseite) aufgebrachte Medien (Dichtstoffe, Paneelkleber, Isolierungen, Halterungen usw.) können durchscheinen. Dies ist auch abhängig von den räumlichen Gegebenheiten, wie Lichteinfall etc. und kein Reklamationsgrund. Die Anwendung für den Durchsichtbereich ist auch hier unbedingt vorher abzustimmen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es bei Nachbestellungen von emaillierten und siebbedruckten Gläsern, auch bei ausdrücklichem Verweis auf den Ursprungsauftrag, aus produktionstechnischen Gründen (Walz- oder Siebdruckverfahren, Verwendung von Substraten aus unterschiedlichen Produktionschargen und zulässigen Schwankungen in der Zusammensetzung der verwendeten Emailfarben) grundsätzlich zu Abweichungen in der visuellen Gesamtansicht kommen kann.
Bitte beachten Sie auch, dass die Glaskanten nicht beschichtet sind und hierdurch eine Lichtbrechung von ca. 1,5 cm entstehen kann (heller Rand).
Die Witterungsbeständigkeit der emaillierten und siebbedruckten Verglasungen wird wesentlich durch Umweltbedingungen (z. B. Einbau in urbanen Ballungszentren oder in Meeresnähe) beeinflusst. Abhängig von Beregnungsintensität und Luftverunreinigung durch aggressive Stoffe wie SO2, NO2 und Flugstaub können Glas- und Glasemailoberflächen schon nach wenigen Monaten verhältnismäßig unansehnlich werden (Glanzverlust der Farboberfläche).
Bitte beachten Sie unbedingt die "Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von emaillierten und siebbedruckten Gläsern", die wir auf unserer Homepage veröffentlicht haben.
Außerdem kann es zu Farbtonabweichungen je nach Lichteinfall (Metamerie) kommen. Eine Scheibe kann beispielsweise unter Einfluss einer bestimmten Lichtart an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne aufweisen und unter Einfluss einer anderen Lichtart dann wiederum an anderen unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne. Dies stellt ebenfalls keinen Reklamationsgrund dar.
Es gilt die Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von planen Gläsern mit Siebdruck bzw. Emaillierung, sowie mit lackiertem Farbauftrag. Die Beurteilung der visuellen Qualität von farbbeschichteten Gläsern erfolgt aus mindestens 3 m Entfernung und einer Betrachtungsweise von 90° zur Oberfläche. Fehler, die aus dieser
Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu rückseitig farbig beschichtetem ESG:

 

Diese Richtlinie gilt für die Beurteilung der visuellen Qualität von vollflächig, bzw. teilflächig emaillierten und siebbedruckten Gläsern, die durch Auftragen und Einbrennnen von Emailfarben als Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder teilvorgespanntes Glas (TVG) hergestellt werden.
Die Beurteilung erfolgt aus ca. 3  m Entfernung, bei Tageslicht. Beanstandungen, die aus dieser Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.
Der Farbauftrag ist dabei generell dünner als beim Walz- und Gießverfahren und erscheint je nach gewählter Farbe deckend oder durchscheinend. Direkt auf die Hinterseite (Farbseite) aufgebrachte Medien (Dichtstoffe, Paneelkleber, Isolierungen, Halterungen usw.) scheinen durch. Die Anwendung für den Durchsichtbereich ist auch hier unbedingt mit dem Hersteller vorher abzustimmen.
Typisch für den Fertigungsprozess sind je nach Farbe leichte Streifen (Vor allem bei Aluminium-Tönen können diese Streifen, je nach Anwendung/Lichteinfluss deutlich stärker sichtbar werden.) sowohl in Druckrichtung, aber auch quer dazu, sowie vereinzelt auftretende "leichte Schleierstellen" durch punktuelle Siebreinigung in der Fertigung.
Die Beurteilung der visuellen Qualität von emaillierten und siebbedruckten Gläsern erfolgt aus mindestens 3 m Entfernung und senkrechter Betrachtungsweise, bzw. einer Betrachtung von max. 30° zur Senkrechten bei normalem Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Gegenlicht von der Vorder-, bzw. Rückseite vor einem lichtundurchlässigem Hintergrund. Die Betrachtung erfolgt immer durch die unbehandelte Glasseite auf die emaillierte, bzw. siebbedruckte Scheibe, bzw. bei Gläsern, die für den Durchsichtbereich bestellt werden, von beiden Seiten. Dabei dürfen die Beanstandungen nicht besonders markiert sein. Die Anforderungen an die visuelle Qualität sind in einer Tabelle auf unserer Homepage "www.odenkirchen-glas.de" unter dem Punkt "Downloads" einzusehen.
Farbabweichungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, da diese durch mehrere nicht vermeidbare Einflüsse auftreten können. Auf Grund nachfolgend genannter Einflüsse kann unter bestimmten Licht- und Betrachtungsverhältnissen ein erkennbarer Farbunterschied zwischen zwei emaillierten Glastafeln vorherrschen, der vom Betrachter sehr subjektiv als "störend" oder auch "nicht störend" eingestuft werden kann.
Das verwendete Basisglas ist in der Regel ein Floatglas, d. h. die Oberfläche ist sehr plan und es kommt zu einer hohen Lichtreflexion.
Dazu kommt die sogenannte Eigenfarbe des Glases, die wesentlich von der Glasdicke und Glasart (z. B. durchgefärbte Gläser, entfärbte Gläser usw.) abhängt.
Die Emailfarbe besteht aus anorganischen Stoffen, die für die Farbgebung verantwortlich sind und die geringen Schwankungen unterliegen.
Eine objektive visuelle Einschätzung und Bewertung von Farbunterschieden ist aus den o. g. Gründen nicht möglich.
Bitte beachten Sie auch, dass die Glaskanten nicht beschichtet sind und hierdurch eine Lichtbrechung von ca. 1,5 cm entstehen kann (heller Rand).
Die Richtlinien und Hinweise in ausführlicher Form sind ebenfalls auf unserer Homepage "www.odenkirchen-glas.de" einzusehen.
Außerdem kann es zu Farbtonabweichungen je nach Lichteinfall (Metamerie) kommen. Eine Scheibe kann beispielsweise unter Einfluss einer bestimmten Lichtart an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne aufweisen und unter Einfluss einer anderen Lichtart dann wiederum an anderen unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne. Dies stellt ebenfalls keinen Reklamationsgrund dar.


 

Hinweis zu rückseitig farbig lackiertem ESG:

 

Das von uns angebotene ESG (aus Float-, bzw. Weißglas) ist mit einem qualitativ hochwertigen Mehrkomponentenlack beschichtet (Farben nach Herstellermöglichkeit - Es kann sich beim computergestützten Anmischen ergeben, dass einzelne Farbtöne nicht herstellbar sind.). Direkt auf die Hinterseite (Farbseite) aufgebrachte Medien (Dichtstoffe, Paneelkleber, Isolierungen, Halterungen usw.) können durchscheinen. Dies ist auch abhängig von den räumlichen Gegebenheiten, wie Lichteinfall etc. und kein Reklamationsgrund. Die Anwendung für den Durchsichtbereich ist auch hier unbedingt vorher abzustimmen. Um bei vielen Bunttönen eine möglichst große Blickdichtigkeit zu gewährleisten wird die Rückseite zusätzlich mit einem Mehrkomponenten-Sperrlack, meistens in RAL 7035 Lichtgrau, beschichtet. Sollte dies nicht gewünscht sein (z. B. bei Möbelseitenwänden, Einlegeböden etc.), dies bitte unbedingt bei der Bestellung angeben.
Color-Gläser sind farblackierte Einheiten. Eventuelle Farbabweichungen zum gewünschten Farbton, bei Nachlieferungen oder Fertigungen nach Musterscheiben, bedingt durch Basisglas und Lackierverfahren, sind aus diesen produktionstechnischen Gründen nicht auszuschließen. Reklamationen diesbezüglich werden nicht anerkannt. Aufgrund der grünlichen Eigenfärbung bei Floatgläsern kann es zu Farbabweichungen vom gewünschten Farbton kommen. Wir empfehlen daher Weißglas als Trägerplatte zu verwenden.
Desweiteren weisen wir darauf hin, dass die lackierte Seite nicht als Ansichtsseite geeignet ist. Auf dieser Seite kann es fertigungsbedingt zu leichten Strukturverläufen kommen, die jedoch auf der gegenüberliegenden Glasseite nicht zu erkennen sind.
Lackierte Gläser können mit einigen Spiegelsilikonen, z. B. SK 86 weiß, bzw. neutral vernetzten Silikonen verklebt werden. Eine Garantie dafür können wir allerdings nicht geben. Es gelten die gleichen Richtlinien wie beim Verkleben von Spiegeln, gemäß technischer Richtlinien des Glaserhandwerks, Nr. 11.
Grundsätzlich werden bei lackiertem Glas die Glaskanten nicht mit lackiert. Hierdurch kann eine Lichtbrechung von ca. einem Zentimeter von der Kante in das Glas entstehen (heller Rand). Sollte dieser eigentlich "schöne" Effekt nicht gewünscht werden, muss die Kante mit lackiert werden. Dies ist bei der Bestellung extra anzugeben.
Das angebotene ESG ist nur für den Innenbereich anwendbar, eine Zwischenlagerung darf nicht (witterungsbedingt) im Außenbereich erfolgen. Lackierte Gläser können in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (bspw. Badezimmer und Küche) eingesetzt werden, vorausgesetzt, Feuchtigkeit dringt nicht hinter das Glas ein. Nicht zulässig ist hingegen die Verwendung im Bereich eines Schwimmbads, eines Pools oder einer Sauna. Die Lackschicht ist grundsätzlich gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Es gilt die Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von planen Gläsern mit Siebdruck bzw. Emaillierung, sowie mit lackiertem Farbauftrag. Die Beurteilung der visuellen Qualität von farbbeschichteten Gläsern erfolgt aus mindestens 3 m Entfernung und einer Betrachtungsweise von 90° zur Oberfläche. Fehler, die aus dieser
Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.
Außerdem kann es zu Farbtonabweichungen je nach Lichteinfall (Metamerie) kommen. Eine Scheibe kann beispielsweise unter Einfluss einer bestimmten Lichtart an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne aufweisen und unter Einfluss einer anderen Lichtart dann wiederum an anderen unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Farbtöne. Dies stellt ebenfalls keinen Reklamationsgrund dar.
Die Toleranzen bzgl. des Maßes, des Versatzes (Verwindung), der Durchbiegung der Höhenkanten und der Konturtreue betragen je +/- 4 mm je lfm!
Fotos einer Auswahl von rückseitig farbig lackierten Gläsern finden Sie auf unserer Hompage www.odenkirchen-glas.de unter Produkte / Hinweise -> Monoglas / Artikel oder direkt über den Link "www.odenkirchen-glas.de/monoglas-artikel-1.html".

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu Digitaldruck:

 

Für die Erstellung einer verarbeitungsfähigen Vorlage beachten Sie bitte die beigefügten technischen Informationen Digitaldruck. Falls es sich bei der uns von Ihnen übermittelten Vorlage nicht um eine verarbeitungsfähige Vorlage lt. Vorgaben handelt, werden die Kosten für eine grafische Bildbearbeitung in Rechnung gestellt. Dabei wird eine Zulage nach Aufwand berechnet.
Die technische Machbarkeit bzgl. der Bedruckung ist im Vorfeld zu klären!
Ebenso ist die rechtliche Situation bzgl. der Urheberrechte des Designs von Ihnen zu klären. Wir übernehmen diesbezüglich keinerlei Haftung für eine mögliche Urheberrechtsverletzung.

Geltungsbereich:
Die Richtlinie gilt für die Beurteilung der visuellen Qualität von vollflächig bzw. teilflächig digital bedruckten Scheiben, die durch Auftragen und Einbrennen von keramischen Farben als teilvorgespanntes Glas oder Einscheibensicherheitsglas hergestellt werden. Die in dieser Richtlinie festgelegten Toleranzen und Zulässigkeiten gelten insbesondere dann, wenn für die zu fertigenden Produkte keine besonderen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Hersteller getroffen wurden (Zeichnungen, technische Liefervorschriften etc.).
Bei lsolierglasprodukten sind die Einzelscheiben bezüglich der spezifizierten Merkmale getrennt zu bewerten.

Digitaldruckverfahren:
Beim Digitaldruckverfahren wird das Motiv mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes erstellt. Die Farbe wird mit einem Plotter direkt auf die Glasoberfläche gedruckt (Bubble Jet Verfahren), wobei die Stärke des Farbauftrages geringfügig variieren kann. Der Farbauftrag ist dabei, je nach gewählter Farbe, deckend oder transparent, jedoch in jedem Fall dünner als beim Walzen oder Siebdruckverfahren.
Die Druckauflösung beträgt 360 dpi. Werden direkt auf der Farbseite Medien aufgebracht (Dichtstoffe, Paneelkleber, lsolierungen usw.), so scheinen diese bei hellen Farben durch. Sollen digital bedruckte Scheiben für den Durchsichtbereich eingesetzt werden, so ist dies unbedingt mit dem Hersteller vorher abzuklären und durch eine Bemusterung zu prüfen.
Typisch für den Fertigungsprozess sind leichte Streifen besonders auf der Farboberfläche in Druckrichtung, die natürlich bei hellen Farben im Durchlicht sichtbar sein können.
Die Druckkanten sind in Druckrichtung exakt gerade, quer zur Druckrichtung dagegen leicht gezahnt. Bei Punkt- , Loch-  und Textmotiven zeigen die Druckkanten eine Zahnung, die jedoch nur aus geringster Entfernung zu erkennen ist.
Das Digitaldruckverfahren ist geeignet für komplexe mehrfarbige Rasterdesigns oder Bilder, weniger für groß-  oder vollflächige Bedruckungen. Insbesondere bei hellen Farben können Fehlstellen bis zu 3 mm auftreten. Dies ist bei der jeweiligen Einbausituation (Hintergrund) zu berücksichtigen.

Technische Information:
Das bedruckte Glas ist von der unbedruckten Seite zu beurteilen. Liegen spezielle Einbauhinweise vor, ist dies im Auftrag zu vermerken. Die Prüfungen werden unter diffusen Tageslichtbedingungen aus ca. 3 m Abstand in Reflexion durchgeführt, ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Gegenlicht. Bei Scheiben, die für den Durchsichtbereich bestellt werden, erfolgt die Betrachtung von beiden Seiten unter den oben beschriebenen Prüfbedingungen (diese Anwendung muss mit dem Hersteller vorher abgeklärt und bei der Bestellung angegeben werden).

Produktmerkmale:
Kantenbearbeitung
Nach den üblichen Prüfkriterien der DIN 1249, Teil 11 Oberflächen  und Glasmerkmale
Bauglas: nach den Richtlinien zur Beurteilung der visueIlen Qualität von vorgespanntem Glas (ESG/TVG) monolithisch bzw. der visuellen Qualität von emaillierten und siebbedruckten Gläsern. Erhältlich beim Bundesverband Flachglas Großhandel, lsolierglasherstellung Veredelung e.V., Mülheimer Str. 1, 53840 Troisdorf, www.bf-flachglasverband.de.

Bedruckung
Die Bedruckung muss so ausgeführt sein, dass ein fehlerfreier optischer Gesamteindruck gewährleistet ist. Wasserflecken, helle Stellen, Farbvermischungen oder Wolkenbildung sind im Sichtfeld der Scheibe unzulässig. In unmittelbarer Nähe der Druckkanten können sich kleinste Farbspritzer befinden, die durch das Druckverfahren hervorgerufen werden und nur aus nächster Nähe sichtbar sind.

Farben
Die endgültige Farbbeurteilung und Freigabe muss über ein Glasmuster erfolgen und nicht über Farbkarten oder elektronische Medien.

Farbwiedergabe
Standardmäßig erfolgt der Digitaldruck auf Floatglas. Eine Farbauswahl sollte in jedem Fall durch eine Bemusterung erfolgen, da die bedruckte Scheibe durch die Eigenfarbe des Glases (je nach Glasdicke) und die Reflexion an der Glasobenfläche einen abweichenden Farbeindruck hinterlassen kann.
Bei Struktur-  und Farbgläsern sind produktionsbedingte Musterverschiebungen bzw. Farbverschiebungen in Nuancen möglich. Bei Druck auf die satinierte Seite einer Scheibe entstehen an den Druckkanten durch Farbverläufe leichte Druckschleier.

Lagerung
Digital bedruckte Scheiben sind insbesondere im Stapel mit Zwischenlagen bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit korrosionsanfällig. Deshalb sind die Scheiben beim Transport und bei der Lagerung unbedingt vor Nässe zu schützen.

Witterungseinflüsse
Die Bedruckung ist weitestgehend kratzfest und säureresistent. Licht-  und Haftbeständigkeit entsprechen der Haltbarkeit keramischer Schmelzfarben. Bei sehr transparenten Farben können auch bei Bedruckung auf Position 2 schon leichte Kratzer, Wasserablaufspuren oder Verschmutzungen auf der Bedruckung sichtbar werden bzw. Korrosionsspuren hinterlassen

Zulässige Merkmale
3 punktförmige Merkmale: Ø < 0,5 mm werden nicht bewertet, Ø > 1,0 - 3,0 mm max. 10 Stück pro Scheibe, 3 mit Abstand 100 mm
eingebrannte Fremdkörper: sind bis zu einer Länge von 10 mm zulässig (Flusen, Haare, etc.) (Breite max. 0,5 mm)
Digitaldruckmerkmale: Farbspritzer bzw. Zahnung an den Druckkanten sind zulässig.
Toleranz für die Drucklage:
Druckgröße: < = S 200cm: Kanten gesäumt ± 2,0mm,
andere Kantenbearbeitung ± 1,0 mm
Druckgröße: > 200 cm: Kanten gesäumt ± 3,0 mm, andere Kantenbearbeitung ± 2,0 mm
Gesäumte Kanten: umlaufend 3 mm alle Druckfehler zulässig
Andere Kantenbearbeitung: der Randbereich muss bei vollflächig und randbedruckten Scheiben optisch sauber sein.
Der Randabstand der Farbschicht zur Glaskante darf 3 mm ±_ 1 mm Unparallelität nicht überschreiten.
Farbnasen sind nicht zulässig.
Bohrungen: Bei Bohrungen ist ein Abstand vom Bedruckungsrand zum Bohrungsrand von 2 mm zulässig.
Bedruckung allgemein: Die Konturen der Bedruckung müssen sauber abschließen. Leichte Verzahnung und Farbspritzer sind zulässig.
Starker Sternenhimmel, starke Drucklinien, Verwischungen, etc. sind unzulässig.

 

 

Hinweis zu ESG mit Facette:

 

Hitzepickel und Verwerfungen im Facettenbereich sind produktionsbedingt möglich und nicht vermeidbar. Gleiches gilt für Rollenabdrücke. Diese Erscheinungen stellen keinen Reklamationsgrund dar. Durch die geringe Reststärke der Facette im Eckbereich kann es zudem zu leichten Überlagerungen kommen, was ebenfalls kein Beanstandungsgrund ist. Dies gilt besonders verstärkt für Scheiben mit einer hohen Stärke, wie ESG 12 oder 19 mm.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu Grifflochbohrung:

 

Bitte beachten Sie, dass bei beidseitig angesenkten Griffbohrungen die innere Kante matt ist und nicht poliert werden kann. Die Fase kann beim Ansenken leichte Ausflinsungen bzw. unsaubere Ränder ausbilden.
Bitte weisen Sie Ihren Kunden auf diese Einschränkungen hin, da diesbezügliche Reklamationen nicht anerkannt werden können.

 

 

Hinweis zu Nickel-Sulfid-Einschlüssen bei ESG:

 

Bei ESG kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.

 

 

Hinweis zu Siebdruck:

 

Bei vollflächigem, bzw. teilflächigem Siebdruck, besonders bei der Farbe "Ätzimitation", ist eine Streifenbildung zulässig und kein Reklamationsgrund.
Ebenso kann es sein, dass bei der Produktion von teilflächigem Siebdruck, welcher nicht einem Standardsieb entspricht, die klaren Bereiche durch eine Folienabklebung erzielt werden. Dies ist deutlich kostengünstiger als die Erstellung eines speziell angefertigten Siebes, kann allerdings zu Ausfransungen des Siebdrucks im Randbereich führen. Dies ist kein Reklamationsgrund. Falls Sie dies vermeiden wollen, geben Sie bitte an, dass der Siebdruck durch Aufbringen durch ein speziell angefertigtes Sieb produziert wird.
Es gilt die Richtlinie für die Beurteilung der visuellen Qualität von vollflächig, bzw. teilflächig emaillierten und siebbedruckten Gläsern, die durch Auftragen und Einbrennnen von Emailfarben als Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder teilvorgespanntes Glas (TVG) hergestellt werden.
Die Beurteilung erfolgt aus ca. 3  m Entfernung, bei Tageslicht. Beanstandungen, die aus dieser Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur "Bauglas" fertigen, kein "Fahrzeugglas". Ob "normale" ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

 

 

Hinweis zu Spritzschutz:

 

Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Spritzschutz handelt. Es kann bei den von uns angebotenen rahmenlosen Systemen nicht gewährleistet werden, dass die Anlage komplett dicht ist. Bitte berücksichtigen Sie, dass diesbezügliche Reklamationen nicht anerkannt werden und informieren Sie Ihren Kunden ebenfalls über diese Tatsache.

Peter Odenkirchen GmbH  | info@odenkirchen-glas.de